Ihr Immobilienmakler in Ulm
27. 10. 2015

Steuerfallen beim Immobilienverkauf

Wer seine Immobilie zu früh verkauft, dem droht unter Umständen eine hohe Steuerzahlung auf den Gewinn. Es geht aber auch steuerfrei! Dabei gibt es aber einiges zu beachten.

Wenn Sie Eigentümer einer Immobilie in Ulm oder Neu-Ulm sind, finden Sie derzeit eine sehr verkäuferfreundliche Marktlage vor. Allerdings müssen Sie im Verkaufsfall Ihren möglichen Gewinn versteuern, denn der Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses gilt als privates Veräußerungsgeschäft.

Nicht nur die Abgeltungssteuer, wie z.B. bei Aktien, von 25% wird dafür erhoben, sondern Ihr individueller Steuersatz kommt zum Tragen - bei den meisten Immobilieneigentümern werden somit weitaus mehr als 25% Steuern auf den Gewinn fällig!

Nach 10 Jahren komplett steuerfrei!

Es geht aber glücklicherweise auch komplett steuerfrei! Wenn Sie Ihre Immobilie mindestens 10 Jahre halten, bevor Sie sie verkaufen, kann das Finanzamt auf den Gewinn keine Steuern erheben. Nach Ablauf dieser "Spekulationsfrist" spielt es keine Rolle, ob Sie die Immobilie selbst bewohnt oder vermietet haben.

Auch Eigennutz schützt vor Steuern!

Wenn Sie die Immobilie im Jahr des Verkaufs sowie in den beiden vorangegangenen Jahren selbst bewohnt haben, fallen ebenfalls keine Steuern an. Dies gilt auch dann, wenn die Immobilie von Ihren Kindern bewohnt war, sofern Sie noch Kindergeld für Ihre Kinder beziehen.

Durch Angabe von Kosten die Steuerbelastung senken

Wenn Sie dazu gezwungen sind, Ihre nicht selbst genutzte Immobilie vor Ablauf der Spekulationsfrist zu verkaufen, können Sie durch Angabe der Kosten, wie z.B. Erwerbsnebenkosten, Renovierungen, etc., Ihren Gewinn und somit Ihr Steueraufkommen schmälern.

 

Bei Rückfragen zu diesem Thema stehen Ihnen unsere Immobilienprofis gerne zur Verfügung!

 

Bitte beachten: Die vorstehenden Ausführungen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzen weder ganz, noch teilweise, eine qualifizierte, fachliche Beratung im Einzelfall.