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Immobilienfinanzierung - Was Sie beim Immobilienkauf beachten sollten

Wie hoch sollte der Eigenkapitaleinsatz bei einer Immobilienfinanzierung sein?

Fischer: Als Grundsatz gilt: Je mehr Eigenkapital, desto besser. Durch den Einsatz von Eigenkapital reduziert sich die monatliche Belastung und das Risiko eines Scheiterns wird deutlich geringer. Ideal ist ein Eigenkapitaleinsatz in Höhe von mindestens 20 Prozent des Kaufpreises und der Kauferwerbsnebenkosten.

Ist die günstigste Kondition gleichbedeutend mit dem besten Angebot?

Fischer: Nein, nicht immer. Die Finanzierung muss zu einem passen. Beispiel: Wählt man die Zinsbindung zu kurz, kann nach Ablauf der Zinsvereinbarung die Anschlussrate aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus deutlich steigen. Oder: Sie wollen Ihre Schulden schneller als geplant abbauen, haben sich aber kein Sondertilgungsrecht einräumen lassen. Das sind nur zwei Beispiele dafür, dass ein maßgeschneidertes Konzept wichtiger ist als ein vermeintlich guter Zinssatz.

Wie sieht eine gute Finanzierung heutzutage aus?

Fischer: Dies ist nicht einfach zu beantworten. Es kommt entscheidend auf die individuellen Wünsche und Möglichkeiten des Kunden an. Die Finanzierungsbausteine sollten grundsätzlich so gewählt werden, dass Zinssicherheit, Flexibilität, staatliche Förderung und eine tragbare monatliche Belastung angemessen berücksichtigt werden.

Wie bereite ich mich idealerweise auf den Bau oder den Kauf eines Eigenheimes vor?

Fischer: Wer sich vor bösen Überraschungen schützen will, macht zunächst am besten einen Kassensturz. Neben der Ermittlung des zur Verfügung stehenden Eigenkapitals stellt sich dann auch die Frage nach der Höhe des Budgets, das einem für die monatlichen Zins- und Tilgungsleistungen zur Verfügung steht. Die Antwort darauf gibt am besten eine detaillierte Haushaltsrechnung. So können Sie exakt feststellen, wie viel Geld Ihnen jeden Monat für die Finanzierung übrig bleibt.

Wie finde ich den richtigen Finanzierungspartner?

Fischer: Vertrauen Sie nur jemandem, der sich mit der Materie auch wirklich auskennt. Das erkennen Sie am besten an der Beratungsqualität. Ein guter Finanzierungsberater ist kompetent, nimmt sich für Sie Zeit, hört Ihnen zu und bezieht Ihre Wünsche und Vorstellungen in seine Berechnungen mit ein. Er verkauft Ihnen nicht ein bestimmtes, bankeigenes Produkt sondern die Lösung, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen am besten passt.

Soll ich mir die Zinsen langfristig sichern?

Fischer: Bei dem aktuell sehr günstigen Zinsniveau rate ich unseren Kunden, auf Planungssicherheit zu achten. Das bedeutet zumindest für den Großteil der Finanzierung  eine möglichst lange Zinsbindung zu wählen oder ein Zinssicherungsinstrument einzubauen. Was Sinn macht, kommt auf die persönliche Situation des Kunden an.